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Was macht eine Lieferkette nachhaltig?

Eine Lieferkette ist nur so nachhaltig wie ihr schwächstes Glied. Diese Erfahrung bestätigt sich in Projekten in Produktion und Logistik immer wieder. Entscheidend ist, dass Objekte zuverlässig, schnell und kosteneffizient von A nach B bewegt werden. Erst wenn alle Prozessschritte konsequent auf dieses Ziel ausgerichtet sind, entsteht eine wirklich nachhaltige Lieferkette.

In der Praxis sieht das oft anders aus. Transport und Logistik sind weiterhin stark von fossilen Energieträgern abhängig. Jeder Lieferfehler führt zu zusätzlichen Transportwegen, unnötigen Kosten und vermeidbaren CO₂-Emissionen. Fehler wirken sich damit direkt auf Effizienz und Nachhaltigkeit aus.

Dieser Beitrag fasst zentrale Erkenntnisse aus unserem White Paper zusammen. Er zeigt, wie moderne Identifikationstechnologien wie Barcode, RFID und RTLS typische Fehlerquellen reduzieren und Prozesse stabilisieren. Der Ansatz ist klar: Alles, was den reibungslosen Ablauf von A nach B behindert, muss identifiziert und gezielt verbessert werden. Nur so entstehen belastbare, effiziente und nachhaltige Logistikprozesse.

Die versteckten Kosten logistischer Fehler

Fehlerhafte oder unvollständige Daten stellen eine zentrale Herausforderung in modernen Lieferketten dar. Mehrere Studien zeigen deutliche Abweichungen zwischen Systembeständen und tatsächlichen Beständen – mit spürbaren Auswirkungen auf Effizienz und Ergebnis. Falsch identifizierte, verlegte oder verlorene Objekte führen zu Nachlieferungen, Ressourcenverschwendung und zusätzlichen Emissionen.

Fehler im Transport, etwa durch falsche Identifikation von Objekten, führen zu zusätzlichen Transportwegen und damit unmittelbar zu höheren CO₂-Emissionen.

Typische Anzeichen ineffizienter Logistikprozesse sind leicht erkennbar: nicht identifizierbare Objekte in Verladezonen, fehlende Kundenaufträge, falsch zugestellte Sendungen oder Produkte, die im System vorhanden sind, aber physisch nicht auffindbar.

Die Ursachen sind meist dieselben – falsche Artikel in der Lieferung, unvollständige Sendungen, fehlerhafte Zielzuweisungen oder fehlende Erfassungsschritte.

Ursachen von Lieferfehlern erkennen und vermeiden

Die Leistungsfähigkeit nachhaltiger Lieferketten entscheidet sich daran, wie effizient und fehlerfrei Objekte und Assets von A nach B bewegt werden. Abweichungen in der Lieferkette treiben Investitionen in Track-&-Trace-Lösungen. Lieferfehler entstehen durch wenige, klar identifizierbare Ursachen:

  • Manuelle Fehler, die sich durch Automatisierung reduzieren lassen
  • Schwächen im Prozess, die durch klare Abläufe behoben werden können
  • Fehlende Abstimmung zwischen Abteilungen, Partnern und Kunden
  • Externe Einflüsse, die sich nicht steuern lassen

 

Identifikationstechnologien automatisieren Prozesse und liefern belastbare Daten – und adressieren damit insbesondere manuelle Fehler und Prozessschwächen. Welche Ursachen im Detail wirken und wie sie behoben werden, zeigt unser White Paper. Eine Übersicht zentraler Zusammenhänge und Lösungsansätze zeigt die folgende Abbildung.

Übersicht zu Logistikfehlern, ihren Ursachen und passenden Lösungen wie Kommissionierung, Verladekontrolle, Bestandsmanagement und Schwundvermeidung

Technologie als Katalysator für Veränderung

Technologie entfaltet ihre Stärke dort, wo menschliche Grenzen erreicht sind – insbesondere bei der Verarbeitung großer Datenmengen und der Sicherstellung von Genauigkeit. Track-&-Trace-Systeme verbinden die physische Welt mit der IT, machen Daten nutzbar und unterstützen zentrale Geschäftsprozesse.

Unser White Paper zeigt konkrete Lösungsansätze zur Optimierung logistischer Prozesse: 

  • Kommissionierung: Sichere und fehlerfreie Zusammenstellung von Aufträgen
  • Verladekontrolle: Automatischer Abgleich zwischen Auftrag und tatsächlicher Lieferung
  • Bestandsmanagement: Höhere Bestandsgenauigkeit und lückenlose Rückverfolgbarkeit
  • Schwund vermeiden: Identifikation und Vermeidung von Schwund

Die richtige Technologie wählen: Barcode, RFID, GPS oder RTLS?

Die Wirksamkeit von Track-&-Trace-Lösungen hängt von der richtigen Auswahl der Identifikationstechnologien ab:

  • Barcodes / 2D-Codes: Weit verbreitet, erfordern Sichtkontakt und Einzelerfassung – und sind dadurch anfällig für manuelle Fehler
  • RFID (Radiofrequenzidentifikation): Ermöglicht die automatische, gleichzeitige Erfassung mehrerer Objekte über größere Distanzen und reduziert den manuellen Aufwand deutlich
  • Aktive Ortungstechnologien (RTLS, BLE, GPS): Liefern präzise Positionsdaten und ermöglichen eine kontinuierliche, automatische Verfolgung von Objekten und Assets.

 

In der Praxis erfordert die Optimierung logistischer Prozesse meist die Kombination verschiedener AIDC-Technologien – etwa Barcode oder RFID auf Objekt- oder Asset-Ebene – mit aktiver Ortung auf Paletten- oder Sendungsebene, beispielsweise über GPS oder BLE. Diese Kombination ist in vielen Fällen die wirtschaftlich sinnvollste Lösung.

Fazit

Das Verständnis der Ursachen von Lieferfehlern und der passenden technologischen Ansätze ist entscheidend, um Logistikprozesse nachhaltig zu optimieren. Laden Sie das vollständige White Paper herunter, um die Zusammenhänge im Detail zu verstehen – inklusive einer umfassenden Analyse von Identifikationstechnologien und konkreten Ansätzen für effizientere und nachhaltigere Lieferketten.
(Das White Paper ist in englischer Sprache verfügbar.)

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Erfahren Sie, wie Sie Lieferfehler vermeiden und Logistikprozesse gezielt optimieren – mit konkreten Ansätzen zu Barcode, RFID und RTLS. Das White Paper ist in englischer Sprache verfügbar.

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